Wir waren sehr nervös und ich merkte bald, dass so ein aufregender Trial, bei dem so viel Unterschiedliches und Unerwartetes und dann auch noch an verschiedenen Stellen passiert, schon eine andere Herausforderung für Hund und Führer gegenüber einem Workingtest ist.
Zweiter Tag Sonntag: Jetzt hatten wir den Salat: Wir mussten in der Open starten.
Na gut – kneifen gilt nicht, treten wir eben an und fallen in der ersten Runde raus. Den Rest des Trials werden wir begleiten und können dabei noch jede Menge beim Zuschauen lernen – so war der Plan.
Doch Dash überstand nicht nur die erste Runde, sondern auch noch die zweite – und so waren wir mitten in der dritten Runde. Doch nun war Dash – ja noch nicht einmal 3 Jahre alt – mental überfordert. So viele Treiben beobachtet, so viele Eindrücke verarbeitet, so viel Spannung neutralisiert, so viele Dummys gemerkt, so hart in der Hitze gearbeitet, ... jetzt war es aus: Aus zwei parallelen Treiben waren fünf Dummys gefallen. Zwei waren schon gearbeitet, das Dritte war für Dash – der hatte aber völlig die Orientierung verloren, suchte an der falschen Stelle und war zu konfus, um sich von mir vernünftig helfen zu lassen. Wir erzielten aber immerhin das Prädikat „good“ – wer hätte das gedacht: Open Trial mit